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Am
Anfang ist das Anwesen Nr. 8 in Erlangen Büchenbach. Johann Seeberger
legt dort 1903 den Grundstein für die gleichermaßen traditions-
wie erfolgreiche Firmengeschichte: Er eröffnet eine Gastwirtschaft,
Metzgerei und Büttnerei. Zudem bewirtschaftet der Unternehmer rund
10 ha Ackerfläche, wovon er jedoch einen Teil verkaufen muss , um seine
Betriebe finanzieren zu können. 1925 übergibt Johann Seeberger
die Metzgerei und Gastwirtschaft an seinen gleichnamigen Sohn.
Eine entscheidende Zäsur bringt der Zweite Weltkrieg. Denn als der
Nachfolger 1940 zum Militär eingezogen wird, bleibt das Geschäft
die nächsten sieben Jahre geschlossen. Da Johann Seeberger 1945 als
vermisst erklärt wird und sein Sohn erst weitere zwei Jahre später
aus der Gefangenschaft zurückkehrt. Dieser führt das Unternehmen
zusammen mit seiner Frau Kunigunda von 1947 bis 1989. Von nun an setzt deren
Tochter Agathe die Familientradition fort - zusammen mit ihrem Mann Karl
Wein, dem gelernten Einzelhandelskaufmann und heutigen Metzgermeister. Beide
leiten die Metzgerei in der vierten Generation.
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