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| Acetat,
Lactat, Citrat, Tartrat, Phosphat, Salpeter (Kaliumnitrat) |
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| Stabilisatoren verhindern das Entmischen
oder Absetzen von Stoffen oder unerwünschte Farbveränderungen.
Für die Brühwurstherstellung können die natürlich
vorkommenden Salze der Essigsäure (Acetate), der Zitronensäure
(Citrate), der Milchsäure (Laktate) oder der Weinsäure
(Tartrate) verwendet werden. Das Kutterhilfsmittel Phosphat ersetzt
den Energieträger Adenosin-tri-phosphat im Muskel, welches
nach dem Schlachten durch fleischeigene Enzyme schnell abgebaut
wird, aber zur Ausbildung eines stabilen Brühwurstbrätes
notwendig ist. Alle Kutterhilfsmittel verleihen Wurst und Schinken
eine höhere Schnittfestigkeit und Saftigkeit. Phosphate werden
auch bei der Herstellung von Schmelzkäse und als Backtriebmittel
verwendet.
Salpeter wird insbesondere bei großen Schinken
und langgereiften Rohwürsten, aber auch bei manchen Käsesorten
und Anchosen statt Nitritpökelsalz ver-wendet. Salpetergereifte
Schinken und Rohwürste sind bei Kennern wegen des besonderen
vollen Aromas sowie des intensiven Pökelrots beliebt. |
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